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art KARLSRUHE 2018 - Ausblick auf das Neue Jahr

Verantwortlicher Autor: art Karlsruhe/Kirsten Ernst Karlsruhe, 20.12.2017, 00:00 Uhr
Presse-Ressort von: Kirsten Ernst Bericht 6029x gelesen
Dana Meyer
Dana Meyer   Bild: Kirsten Ernst

Karlsruhe [ENA] Die art KARLSRUHE 2018 steht schon in den Startlöchern. Unter dem Slogan „Kunst. Raum. Emotion.“ werden sich vom 22. bis 25. Februar 2018 in den Messehallen 215 Galerien aus 14 Ländern präsentieren. Die Messe für Klassische Moderne und Gegenwartskunst will weiter Erfolgsgeschichte schreiben.

Ein Highlight der Messe wird in der Sonderschau der art KARLSRUHE 2018 präsentiert. Das Museum Frieder Burda schafft in seinen eleganten Räumen, die persönliche Atmosphäre eines privaten Sammler-Salons. In einzelnen, erlesen eingerichteten Bereichen, die zum Verweilen einladen, treten hochkarätige Kunstwerke aus der Sammlung Frieder Burda in einen spannenden Dialog. In einem konzentrierten Querschnitt wird die Geschichte von der l’amour fou pour l’art des Sammlers aus Baden-Baden erzählt.

Die Sammlung Frieder Burda umfasst heute rund 1000 Gemälde, Skulpturen und Arbeiten auf Papier und zählt zu den bedeutendsten und qualitativ wertvollsten privaten Kunstsammlungen Europas. Dabei vereint sie in sich wegweisende Positionen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Faszination der Farbe und der emotionalen Ausdrucksqualitäten von Malerei oder Kunst standen für den Sammler von Anfang an im Zentrum seines Interesses und sind das maßgebliche Kriterium bei der Auswahl.

Diese Leidenschaft findet sich in den hochkarätigen Arbeiten des Deutschen und Amerikanischen Abstrakten Expressionismus sowie im Spätwerk Pablo Picassos wieder. Von Pablo Picasso beherbergt die Sammlung einen in Deutschland fast unvergleichbar dichten Komplex. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt jedoch auf der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. So bewahrt Frieder Burda eine bewegende Qualität und Emotionalität in der kühlen distanzierten Ästhetik Gerhard Richters, dem geistreichen Ideenkosmos Sigmar Polkes, der in verspielt-sinnlichen Materialmischungen seinen Ausdruck findet, oder auch in der expressiv rohen Malerei von Georg Baselitz.

Deren Werke sind besonders umfangreich vertreten und bilden den eigentlichen Kern der Sammlung. Seit Beginn der 2000er Jahre fokussiert der Sammler seine Aktivitäten auf aktuelle Positionen jüngerer Künstlergenerationen, auch auf die Fotografie. So haben jüngst Arbeiten von Andreas Gursky und Rodney Graham ihren Platz in der Sammlung gefunden. Im Museum Frieder Burda in Baden-Baden wird die Sammlung in wechselnden Präsentationen vorgestellt. Auch die großen Einzelausstellungen haben einen Bezug zu Frieder Burda und seiner Sammlung, was das Haus zu einem Ort lebendiger Betrachtung und Auseinandersetzung macht.

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